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View Full Version : [OT] Klangesoterik


k235
02-24-2012, 04:55 AM
Bin ich gerade drüber gestolpert, fand ich wirklich witzig:
http://www.maclife.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=32305

Zitat:
CD-ROHLINGE 1-5/20 eine Seite weiter zum Ende
Modell Test in
STEREO Preis
ca. Euro Preis/
Leistung Klang-Qualität
MFSL Ultradisc CD-R 74 * 11/05 4,80 100%
Sie ist richtig teuer, aber auch richtig gut: messtechnisch wie klanglich der Spitzenreiter
HiSpace Carbon Vinyl 80 * 11/05 1,– 98%
Schwarzes Trägermaterial gegen UV-Strahlen – homogener, entspannter Klang, besser als Original-CD
Fuji for Digital Photos * 12/05 0,80 95%
Testsieger unter den PC-Rohlingen, schwarz gefärbt – Made in Germany. Sehr guter Beta-Wert.
MAM Pro Studio 80 * 11/05 1,20 95%
Reflexionsschicht aus Gold – enttäuschende Messwerte, klanglich aber sehr nah am Original
EMTEC Black Carbon * 12/05 1,10 93%
Sie ähnelt der schwarzen HiSpace mit ihrem entspannten, aber etwas verhaltenen Klang.

Fuji CD-R Pro 74 * 11/05 0,80 92%
Mit Stabilizer für ruhigen Lauf – etwas metallischer, aber sonst guter Klang, wenig Datenfehler
Ricoh CD-R * 12/05 0,25 92%
Nuancenreiches, lebendiges, eher helles Klangbild, sehr geringe C1-Fehler – Achtung: Spindelware
EMTEC Digital Photo * 12/05 1,10 91%
Mit goldener Reflexionsschicht – in den Höhen etwas harsch, aber sehr räumlich, gute Messwerte
Maxell CD-R * 12/05 0,80 91%
Offenes, räumliches, gut durchhörbares Klangbild mit etwas körnigen Höhen. Sehr geringe C1-Fehler
Sony CDQ 80 IP * 12/05 0,50 91%
Sie spielt mit nobler Zurückhaltung und ist bedruckbar – sehr gute Messwerte bei geringem Brenntempo
Sony CRM 80 * 11/05 1,– 89%
Etwas überpräsentes, aber sehr luftiges und glaubhaftes Klangbild – sehr gute Messwerte
MAM Golden Dye * 12/05 0,60 88%
Farbstarkes, dynamisches, aber eher einfach gestricktes Klangbild – heftige Spurfehler
EMTEC Audio Maxima 80 * 11/05 0,90 87%
Glitzernde Höhen, zurückhaltender Präsenzbereich, Messwerte eher mäßig
HiSpace Gold Vinyl 80 * 11/05 1,– 87%
Mit goldener Reflexionsschicht – sie misst sich sehr gut, klingt aber tonal etwas unausgeglichen
TDK CD-R Audio 80 * 11/05 1,– 87%
Blauer Rohling mit Cyanin-Schicht: etwas eng und in den Mitten heiser, deutliche C1-Fehler

:D

beingmf
02-24-2012, 06:50 AM
Das kann ich nicht ganz unterschreiben! Die "Fuji for Digital Photos" hat einen wirklich erstklassigen Beta-Wert, allerdings kackt sie im Lambda-Wert gegen die "Taiyo Yuden Gold" (nicht im Test) total ab, da wird aus einer Klarinette ganz schnell mal ein Spinett. Allerdings ist die C-4b-Fehlerquote bei der Fuji geringer, so dass ein 4/16-Takt bei Tempo 223 auch als ein solcher zu erkennen bleibt. Zu oft habe ich schon Kopien auf schlechten Medien gehört, wo sich die 1 in jedem 20. Takt dann dezent verschoben hat (allerdings nur Triangel). Ich konnte den Fehler auf jeden 40. Takt verbessern, indem ich den Rand der CD mit grünschwarzem Marker behandelt hatte.
Das lustigste Erlebnis allerdings hatte ich mit einer Sony CDQ 80 IP, die hier mit "nobler Zurückhaltung" beschrieben ist. Ein von mir selbst aufgenommenes und gemischtes Jagdhornseptett wurde durch diesen Rohling so verändert, dass die vierte Naturtonreihe scheinbar 1m weiter hinten angesiedelt war. Untragbar und lächerlich, wenn man die Raumakustik vor Ort persönlich gehört hat! Da sieht man wieder, dass "gute Messwerte" nicht alles sind!

beingmf
02-24-2012, 06:51 AM
Hätte ich einen Smiley druntermachen sollen?

gofer
02-24-2012, 08:08 AM
Danke für den Report. Ich war schon länger auf der Suche nach dem richtigen Rohling für mich.

Ich hab mich jetzt für die HiSpace Gold Vinyl 80 entschieden, weil ich sehr gerne messe. Und ich muß sagen, die misst sich wirklich klasse. Noch besser hätt ich's aber gefunden, wenn sie nicht dieses störende Loch in die Mitte gestanzt hätten, so war der genaue Radius etwas unbequem zu ermitteln. Der etwas unausgeglichene tonale Klang stört mich nicht so sehr - ich mach mehr atonale Musik - und sie klingt auch gleich viel besser wenn man sie auf eine Waschmitteltonne klebt.

El-Rallef
02-24-2012, 03:38 PM
enttäuschende Messwerte, klanglich aber sehr nah am Original

Tja, damit wäre dann wohl alles gesagt!

Während des Germanistik-Studiums habe ich mal eine Analyse des "HiFi-Zeitschriften-Deutsch" als Seminararbeit abgeliefert. War ein spaßiges Thema. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Art Lyrik mit vorgegebenem Bedeutungsrahmen und Wortschatz, so ähnlich wie in der mittelalterlichen höfischen Literatur.

El-Rallef

k235
02-25-2012, 02:46 AM
Find ich aber echt scheiße, jetzt hab ich meine Kabel alle in Strömungsrichtung verlegt, meine Fenster mit gehörfreundlichem C37-Lack bepinselt (werden bald ausgebaut), den Raum abhörtechnisch mit Klangformungsschalen aus einer japanischen Hifi-Manufaktur optimiert, und und wollte mir jetzt dann einfach beim Elektrodiscounter ein paar "Marken"-Rohlinge kaufen. Danke, dass Ihr mich als Holzohr entlarvt habt. Ich render meine Musik wieder als mp3 :)

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43960848.html

Edit: Gerade noch entdeckt - bei den amazon Rezensionen zum "Testsieger"
Mein Equipment: Plextor Premium writer 2. Ultradisc gebrannt mit 4 facher Geschwindigkeit/ AQMR eingeschaltet/ Laser: +0,5.
Zum Ergebnis: Der Klang ist unbeschreiblich, wirklich besser als die Original-CD.
Die Ultradisc klingt von der räumlichen Abbildung her deutlich stabiler und ruhiger. Räume werden vorstellbarer und eindeutiger abgegerenzt. Bässe kommen warm und druckvoll, konturiertrer. Am meisten hört man den Unterschied in den Höhen. Diese klingen aufgeräumter, feiner aufgelöst, filigraner, was in der Original-CD als unangenehme Schärfe wahrgenommen wird ändert sich in leuchtende Brillanz. Gitarren beispielsweise fangen an zu funkeln und zu glitzern, man hört auf einmal das Plektrum die Stahlseiten "streicheln". Es werden die feinsten Nuancen hörbar, was im Original als "Höhenbrei" dargestellt wird, wird plötzlich akribischt genau aufgelöst und differenzierbar.
Das ganze wird unterstrichen von einer einzigartigen , Nonchalanten, absolut highendigen Aura.
Ein muß für alle Highender, die ihre Lieblings-CD`s in ungeahnte Klang-Sphären katapultieren möchten.

http://www.amazon.de/Zubeh%C3%B6r-MFSL-Karat-Gold-Ultradisc/dp/B000M9H03E


Besser als das Original! Ist dann ja eigentlich die ideale "Mastering CD". Was ist, wenn ich die dann noch mal rippe, und erneut brenne? Wird die CD dann bei jedem Brennvorgang klanglich optimiert? Wie viele Durchgänge brennt Ihr so im Schnitt bis Ihr zufrieden seid?

El-Rallef
02-25-2012, 05:36 PM
Das kenne n wir ja alle, oder?

http://www.youtube.com/watch?v=BYTlN6wjcvQ

oxo
02-26-2012, 09:36 AM
Wie viele Durchgänge brennt Ihr so im Schnitt bis Ihr zufrieden seid?

das ist sehr unterschiedlich. da ich aber ein lausiger musiker, talentfreier komponist und grottenschlechter mix-master bin, geht da schon mal ne 100er spindel ultradisc drauf, bis die ergebnisse vorzeigbar sind. meist sitze ich länger am brennen als am erstellen des musikstücks. ist aber ok, man soll sich ja auf seine stärken konzentrieren.

k235
02-26-2012, 12:55 PM
Puh! Jetzt bin ich beruhigt. Ich dachte immer mein 10x-Ultra-Disc-Upscaling wäre ein bisschen übertrieben. Biete übrigens meinen Kunden jetzt auch immmer direkt ein Ultra-Disc-Mastering an. Kostet dann so rund 1000€ extra, aber bisher hat sich noch niemand beschwert. Habe auch festgestellt, dass dieser Service gut geeignet ist, um Tracks für Facebook zu optimalisieren. Anfragen bitte per PN!

p.s. Kennt einer ein gutes Ultradisc vst-Plugin !? Also für unter 5000€.

k235
02-26-2012, 12:59 PM
PPS.: alt, aber immer noch einer meiner Favoriten!
http://www.amazon.com/AudioQuest-K2-terminated-speaker-cable/dp/B000J36XR2/ref=cm_rdp_product

Die Rezensionen sind top :)

nofish
02-26-2012, 05:44 PM
PPS.: alt, aber immer noch einer meiner Favoriten!
http://www.amazon.com/AudioQuest-K2-terminated-speaker-cable/dp/B000J36XR2/ref=cm_rdp_product

Die Rezensionen sind top :)

Kannte den Link zwar schon aber habe trotzdem wieder viel Spass gehabt. :)
Danke für's posten.

oxo
02-26-2012, 09:18 PM
auch bei den "billigeren" kabeln ist audioquest ganz vorn:


Habe mir diverse Cinchkabel zum testen für mein Heimkino gekauft ,darunter auch das G-Snake von Audioquest.
Das Kabel wurde zwischen meinen Denon AV 3808 und meinen Rotelendstufen angeschlossen.
In der Räumlichkeit würde ich eine 3 geben , luftigkeit und frische eine 2 bis 3,im Bass und präzision eine 2, Verarbeitung eine 2 .(Schulnoten Prinzip)
Im großen und ganzen ein sehr Neutrales und leicht Basslastiges Kabel (mit meinen Komponenten) und für diesen Preis auch noch empfehlens wert.

und wer gerne sänger schmatzen hört und endlich mal verstehen will, was sopranistinen singen, ganz klar, der kauft ein oehlbach silver express kabel:

http://www.amazon.de/Oehlbach-Silver-Express-Audio-Kabel-Master/dp/B000FS9AEO/ref=pd_sim_sbs_ce_3

ugh
02-27-2012, 07:37 AM
völlig schwachsinniger Testbericht.

Es wird ja offenbar völlig ausser Acht gelassen, dass der verwendete Brenner und die Brennsoftware auch eine große Rolle spielen.

Von der Qualität des S-ATA kabels mit dem der Brenner angeschlossen wird ganz zu schweigen.

Beste Klangqualität bekomme ich übrigens bei 22 Grad Raumtemperatur und 67 % Luftfeuchtigkeit, wie ist das bei Euch ?

oxo
02-27-2012, 08:01 AM
...Von der Qualität des S-ATA kabels mit dem der Brenner angeschlossen wird ganz zu schweigen.

Beste Klangqualität bekomme ich übrigens bei 22 Grad Raumtemperatur und 67 % Luftfeuchtigkeit, wie ist das bei Euch ?

die raumtemperatur ist gar nicht so entscheidend. viel wichtiger ist, dass du die kabel vor dem brennen vorwärmst. das macht zwar den bau eines pc etwas komplexer, da du ja ne trockeneis-kühlung für die cpu und ne vorwärme-einheit für die kabel benötigst, aber klanglich bringt das noch mal deutlich wärme und nimmt die digitale härte aus der aufnahme.

k235
02-27-2012, 09:19 AM
Von der Qualität des S-ATA kabels mit dem der Brenner angeschlossen wird ganz zu schweigen.

Moment, lese ich da etwa heraus, dass Du von Festplatte brennst?
Naja, Dein Ding, aber ich habe festgestellt, dass es viel runder klingt, wenn man direkt von Datasette brennt. Ich habe mir extra einen entsprechenden Controller für meine 1530 anfertigen lassen (handgelötet in Spanien). Die einzelnen Bits klingen dann einfach viel runder, da nehme ich gerne in Kauf, dass ich nur mit 0,0004-facher Geschwindigkeit brennen kann.


die raumtemperatur ist gar nicht so entscheidend. viel wichtiger ist, dass du die kabel vor dem brennen vorwärmst. das macht zwar den bau eines pc etwas komplexer, da du ja ne trockeneis-kühlung für die cpu und ne vorwärme-einheit für die kabel benötigst, aber klanglich bringt das noch mal deutlich wärme und nimmt die digitale härte aus der aufnahme.

Das stimmt schon so, aber Du lässt völlig außer Acht, dass es ja vor allem auch auf die Temperatur des Mediums selber ankommt. Ich habe festgestellt, dass man die besten Ergebnisse erzielt, wenn das Medium (also das Band der Datasette UND die CD) die selbe Temperatur wie die Mikrofonmembran zum Zeitpunkt der Originalaufnahme haben. Nur so lassen sich sämtliche Klangnuancen wirklich erfassen. Es gibt auch die Fraktion, die behauptet, dass man ein entspannteres Klangbild erzielt, wenn man Aufnahmen und Mediumstemperaturen entsprechend einer Härteskala sortiert, und dann also kalte Aufnahmen durch besonders warme Medien ausgleicht (und umgekehrt!) aber das halte ich persönlich für unwissenschaftlich.

oxo
02-27-2012, 11:56 AM
also mal ehrlich, dass die medien vorher korrekt temperiert werden ist ja wohl der standard für vernünftiges brennen und abspielen. ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass das jeder hier weiss. deshalb hielt ich es nicht für notwendig extra darauf hinzuweisen.
ich hab hier übrigens den high end multi-warmer stehen, der in verschiedenen aufbewahrungssektionen unterschiedliche rohlinge in den jeweils artgerechten klimatischen bedingungen lagert. selbstverständlich mit der unterscheidung nach leeren discs, pre-warming for burning und bereits gebrannten (die ja verschiedenen lagerbedingungen benötigen, logisch). dafür musste ich zwar mein auto verkaufen, aber egal. im auto hab ich sowieso nie musik gehört.

k235
02-27-2012, 12:31 PM
ach so ok, da hab ich Dich falsch verstanden, sorry!

selbstverständlich mit der unterscheidung nach leeren discs, pre-warming for burning und bereits gebrannten (die ja verschiedenen lagerbedingungen benötigen, logisch).

Natürlich kann man die Discs nicht einfach so in die "Fertig"abteilung einlagern, ohne sie langsam an die neue, ungewohnte Lager/Preplay-Temperatur zu gewöhnen. Die Bits werden dabei schnell spröde, und es klingt oft etwas zittrig (in den Höhen) und schlotterig-verschwitzt (in den Tiefmitten). Deshalb gibt es extra eine Afterburn-Sektion. Ich weiß, dass Du das weißt, ich erwähne es nur zur Sicherheit, für die High-End-Neulinge.

oxo
02-27-2012, 01:36 PM
...Deshalb gibt es extra eine Afterburn-Sektion...

ja, da brennt einem manchmal ganz schön der arsch ;-)

beingmf
02-28-2012, 02:16 AM
...die Bits werden dabei schnell spröde, und es klingt oft etwas zittrig (in den Höhen) und schlotterig-verschwitzt (in den Tiefmitten)...

Genau dafür hat ein befreundeter amerikanisch-ungarischer Wissenschaftler ein neues Gerät entwickelt, dass die Bezeichung "Geheimwaffe" wohl zu recht verdienen wird. Ich hatte das Privileg, den Prototypen kürzlich mit eigenen Ohren zu hören! Es handelt sich um (ohne aus patentrechtlichen Gründen näher ins Detail zu gehen) einen röhrengleichgerichteten S/PDIF-Adapter, der am Endgerät mit einem speziellen Schaltkreis aus Ringkerntrafo (ca. 80kg, absolute physikalisch mögliche Phasentreue) und 8 EL84 terminiert werden muss.

Erster Klangeindruck: der Bass wollig (Merino, nicht Shetland), aber nicht unangenehm belegt, die Höhen marschieren quicklebendig nach vorne, aber nicht ohne sich verdientermassen ab und zu bei einem Knoppers auszuruhen – und der gesamte Mittenbereich ist endlich zu dem geworden, was er m.E. auch sein soll: ein einziger gesamter Mittenbereich! Ohne zischelnde Höhen, ohne störende Bässe. Nach dieser Klangerfahrung weiss ich endlich, wie und wo sich ein ordentlicher (sollte ich die abgegriffene Floskel "amtlich" in den Mund nehmen wollen?) Mittenbereich verortet.

Bevor Ihr nun alle in die Läden rennt oder das Internet niedergoogelt, ein Hinweis zum Erscheinungsdatum und Vertrieb: da der Erfinder bereits seit 21 Jahren an dem Gerät arbeitet, müssen vom Prototypen zur Serienreife noch einige Hürden gemeistert werden. Die Röhrenschaltung ist bislang auf 8 bit Audio ausgelegt, 6 Röhren mehr würden 14 bit möglich machen – jedoch auf Kosten einer qualifizierten Einmessarbeit von ca. 2 Tagen. Auch das Brummen des Ringkerntrafos muss noch auf unter 62dBSPL gedrückt werden, bevor der anspruchsvolle Hifi-Enthusiast in den vollkommenen Klanggenuss kommen wird.

Wie Ihr seht: ein bereits im jetztigen Stadium beeindruckendes, in Zukunft unverzichtbares Gerät.

Rome
02-28-2012, 03:05 AM
Das erinnert vom Gewicht her doch ziemlich an den Holey Stone (http://www.nathanmarciniak.com/elemental/). Den gibt es zwar auch mit Röhre aber leider ist das ein externes Gerät. Falls es bald etwas ähnliches gäbe, was man direkt in den Signalweg einbauen könnte, wäre das echt eine Sensation!

ugh
02-28-2012, 04:28 AM
die raumtemperatur ist gar nicht so entscheidend. viel wichtiger ist, dass du die kabel vor dem brennen vorwärmst. das macht zwar den bau eines pc etwas komplexer, da du ja ne trockeneis-kühlung für die cpu und ne vorwärme-einheit für die kabel benötigst, aber klanglich bringt das noch mal deutlich wärme und nimmt die digitale härte aus der aufnahme.

je nach Musik unterschiedlich.
Wir machen ja kalte und düstere Mucke, deshalb geht das Kabel von PC zum Brenner einmal quer durch den Kühlschrank und durch den Keller.
Der Effekt den man damit im Klangbild erzielt ist ganz erstaunlich.
Auch ohne zu wissen, dass es sich um kalte und düstere Musik handelt, fängt man beim hören an, sich kalt und beklommen zu fühlen und sieht kaum noch was. Wir haben hier eine ganze Anzahl A/B Vergleiche gemacht und alle Testsubjekte, die das Experiment überlebt haben und sich danach noch äußern konnten, kamen zum genannten Ergebnis.

Moment, lese ich da etwa heraus, dass Du von Festplatte brennst?
Naja, Dein Ding, aber ich habe festgestellt, dass es viel runder klingt, wenn man direkt von Datasette brennt. Ich habe mir extra einen entsprechenden Controller für meine 1530 anfertigen lassen (handgelötet in Spanien). Die einzelnen Bits klingen dann einfach viel runder, da nehme ich gerne in Kauf, dass ich nur mit 0,0004-facher Geschwindigkeit brennen kann.

Haben wir natürlich auch anfangs so gemacht, wir sind ja nun schon lange im Geschäft und kennen uns aus.
Aber die Musik klingt dann so analog und kuschelig, das passt wieder nicht zu unser kalten, synthetischen Musik aus digitalen Synthesizern.
Wichtig ist beim Brennen von Festplatte aber wiederum, dass man eine kleine Festplatte nimmt, die randvoll ist. Bei einer großen Festplatte mit 1 Terrabyte Speicher, wäre ja fast die ganze Platte leer und nur 700 MB mit der Musik für die CD belegt.
Das Endergebnis ist dann oft ein etwas luftiges Klangbild mit zu viel Headroom.


Genau dafür hat ein befreundeter amerikanisch-ungarischer Wissenschaftler ein neues Gerät entwickelt, dass die Bezeichung "Geheimwaffe" wohl zu recht verdienen wird. Ich hatte das Privileg, den Prototypen kürzlich mit eigenen Ohren zu hören! Es handelt sich um (ohne aus patentrechtlichen Gründen näher ins Detail zu gehen) einen röhrengleichgerichteten S/PDIF-Adapter, der am Endgerät mit einem speziellen Schaltkreis aus Ringkerntrafo (ca. 80kg, absolute physikalisch mögliche Phasentreue) und 8 EL84 terminiert werden muss.

Wie Ihr seht: ein bereits im jetztigen Stadium beeindruckendes, in Zukunft unverzichtbares Gerät.

Das ist zumindest mal etwas, dass auch für Fachleute plausibel klingt. Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Nicht ohne Grund sind die meisten Audio-Patente von Amerikanern mit ungarischem Migrationshintergrund angemeldet worden.
Quelle : http://www.dpma.de/

Das erinnert vom Gewicht her doch ziemlich an den Holey Stone (http://www.nathanmarciniak.com/elemental/). Den gibt es zwar auch mit Röhre aber leider ist das ein externes Gerät. Falls es bald etwas ähnliches gäbe, was man direkt in den Signalweg einbauen könnte, wäre das echt eine Sensation!

Das hier finde ich sehr interessant, besonders für den Klang von Holzblasinstrumenten.
Die Bauteile dazu habe ich neulich in unserer Waschküche gesehen.
Ich wusste gar nicht dass meine Frau sich heimlich mit Audio-Optimierern befasst, aber vielleicht sollte es ja eine Überraschung zu meinem Geburtstag sein.

http://www.nathanmarciniak.com/elemental/PinneaEZ.jpg

Runner
03-02-2012, 05:01 PM
Hm, irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ihr die ganze Sache nicht mit dem nötigen Ernst behandelt ;).

Als ich vor ein paar Jahren meine erste etwas bessere Anlage aufgebaut hatte und im örtlichen HiFi-Laden ein etwas längeres Lautsprecherkabel kaufen wollte, meinte der Verkäufer zu mir: "Da haben wir hier dieses Silent Noise (glaub ich) Kabel, kostet 1200€" Das war mir als Student dann doch etwas zu viel.

Aber die Idee aus dem Spiegel-Artikel mit dem Stromgenerator hört sich gut an, vor allem müsste das ja alle Probleme mit elektrischen Geräten lösen :).

simsim
03-05-2012, 06:14 AM
Ich kann nicht mehr... die Kabel-Rezensionen auf Amazon haben mir den Rest gegeben... schlimmster Lachflash seit Jahren! :-) Danke!