Old 11-12-2019, 01:55 AM   #1
Cubehog
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Default Wie kann man mit Leuten umgehen, die sehr hakelig sind?

Hallo Reaperianer,
ich habe eine ProgRock-Band zu mischen, die sich zwischen Kings`X und FaithNoMore sieht. Also Mitt/End-90er Sound ist gewollt.

Für mich ist die technische Umsetzung nicht so sehr das Problem sondern der Ton, der in den Antwort-EMails angeschlagen wird. Mir wurde meinem Empfinden nach (m.E.n.) ein eher proberaumartiges akustisches Grundgerüst zugestellt, aus dem ich m.E.n. ganz gut was rausgeholt habe. Diese viele Korrekturen und Begradigungen sind (zum Glück) nicht so zu hören.
Nun habe ich aufgrund der Korrespondenz und dem, was ich da höre den Verdacht, dass es 1-2 Leute mit etwas überhöhter Selbsteinschätzung in Bezug auf die Perfomance gibt.

Die Forderungen werden aus meiner Sicht immer esoterischer und keinen anderen Menschen außer der Band und mir als Mischer wird es jucken.

Wie kann ich da eine Bremse ziehen ohne auf mein Geld komplett verzichten zu müssen? Wie kann ich (noch freundlich) darauf hinweisen, dass eine Steigerung nicht in unendlichem Maße durch Mixing zur Verfügung steht?
Ich habe z.B. die BD, SN, Toms ersetzen müssen. Zum Glück habe ich einen komfortablen DrumReplacer. Viele "Slides" sollten dann doch herausgenommen werden, obwohl der Livecharakter (der für mein Gehör nie da war) "erhalten bleiben soll".

Die Antwort-Emails enthalten keine Zeile des Anerkennens von etwas gut gemachten. Das geht ok für mich. Aber das Ungleichgewicht in der Kommunikation entsteht in so einer m.E.n. übersteigerten Detailversessenheit, die in einem befehlshaftem Ton geäußert wird.

Ich bekomme pro Song 100€. Es sind ca. 50 Spuren (FX-Bussen) und 2-4 Soli in einem Song. Rompler-Strings, Rompler-Orgeln und nicht ganz so modern wirkende Flächen. 3-5 Vox, eine Bass (das Prunkstück der Band) und um die 4 Rhythmusgitarrentracks nebst den dann hinzukommenden Solospuren und Effektandickern. Ein Ding, was sich wie ein roter Faden durchzieht. Nicht fett genug, lauter, mehr "Schweben". Die OH hört man nicht durch. Ja, wenn ich doch verzerrte Rhythmusgitarren, Strings und Vocals habe, wo soll da der Ping vom recht sachte angeschlagenen Ridebecken durchkommen?

Ich habe den Fehler gemacht, mich dort "kreativ einzubringen" um z.B. mit Fades und Delayfahnen etwas mehr Raum zu erzeugen. Das wird zurückgedreht und ich muss mir sagen, dort Zeit verschwendet zu haben. Ansonsten habe ich bei einem Song ein Gitarrenpaar vergessen, der aus dann 10 Gitarrentracks bestand. Also nix absichtliches oder faules.
Wie geht Ihr mit so einer hakeligen Dynamik innerhalb eines Mixingsprozesses um? Wann ist für Euch die Grenze der Zumutbarkeit erreicht?
Es dankt Euch im Voraus
Ivo
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Old 11-12-2019, 04:33 AM   #2
Finow79
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Originally Posted by Cubehog View Post
Hallo Reaperianer,
ich habe eine ProgRock-Band zu mischen, die sich zwischen Kings`X und FaithNoMore sieht. Also Mitt/End-90er Sound ist gewollt.

Für mich ist die technische Umsetzung nicht so sehr das Problem sondern der Ton, der in den Antwort-EMails angeschlagen wird. Mir wurde meinem Empfinden nach (m.E.n.) ein eher proberaumartiges akustisches Grundgerüst zugestellt, aus dem ich m.E.n. ganz gut was rausgeholt habe. Diese viele Korrekturen und Begradigungen sind (zum Glück) nicht so zu hören.
Nun habe ich aufgrund der Korrespondenz und dem, was ich da höre den Verdacht, dass es 1-2 Leute mit etwas überhöhter Selbsteinschätzung in Bezug auf die Perfomance gibt.

Die Forderungen werden aus meiner Sicht immer esoterischer und keinen anderen Menschen außer der Band und mir als Mischer wird es jucken.

Wie kann ich da eine Bremse ziehen ohne auf mein Geld komplett verzichten zu müssen? Wie kann ich (noch freundlich) darauf hinweisen, dass eine Steigerung nicht in unendlichem Maße durch Mixing zur Verfügung steht?
Ich habe z.B. die BD, SN, Toms ersetzen müssen. Zum Glück habe ich einen komfortablen DrumReplacer. Viele "Slides" sollten dann doch herausgenommen werden, obwohl der Livecharakter (der für mein Gehör nie da war) "erhalten bleiben soll".

Die Antwort-Emails enthalten keine Zeile des Anerkennens von etwas gut gemachten. Das geht ok für mich. Aber das Ungleichgewicht in der Kommunikation entsteht in so einer m.E.n. übersteigerten Detailversessenheit, die in einem befehlshaftem Ton geäußert wird.

Ich bekomme pro Song 100€. Es sind ca. 50 Spuren (FX-Bussen) und 2-4 Soli in einem Song. Rompler-Strings, Rompler-Orgeln und nicht ganz so modern wirkende Flächen. 3-5 Vox, eine Bass (das Prunkstück der Band) und um die 4 Rhythmusgitarrentracks nebst den dann hinzukommenden Solospuren und Effektandickern. Ein Ding, was sich wie ein roter Faden durchzieht. Nicht fett genug, lauter, mehr "Schweben". Die OH hört man nicht durch. Ja, wenn ich doch verzerrte Rhythmusgitarren, Strings und Vocals habe, wo soll da der Ping vom recht sachte angeschlagenen Ridebecken durchkommen?

Ich habe den Fehler gemacht, mich dort "kreativ einzubringen" um z.B. mit Fades und Delayfahnen etwas mehr Raum zu erzeugen. Das wird zurückgedreht und ich muss mir sagen, dort Zeit verschwendet zu haben. Ansonsten habe ich bei einem Song ein Gitarrenpaar vergessen, der aus dann 10 Gitarrentracks bestand. Also nix absichtliches oder faules.
Wie geht Ihr mit so einer hakeligen Dynamik innerhalb eines Mixingsprozesses um? Wann ist für Euch die Grenze der Zumutbarkeit erreicht?
Es dankt Euch im Voraus
Ivo
Hallo Ivo,


das liest sich so, als wäre es ein Thema für ein anderes Forum (z.B. vhttps://www.musiker-board.de) ?

Ich würde mich vermutlich dort umsehen, da es laut deiner Beschreibung nicht vorrangig um die DAW geht, sondern offensichtlich um ein zwischenmenschliches Problem.

Viel Glück!
Finow79 is offline   Reply With Quote
Old 11-12-2019, 04:56 AM   #3
enroe
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Originally Posted by Cubehog View Post
Hallo Reaperianer,
ich habe eine ProgRock-Band zu mischen, die sich zwischen Kings`X und FaithNoMore sieht. Also Mitt/End-90er Sound ist gewollt.

...

Wie geht Ihr mit so einer hakeligen Dynamik innerhalb eines Mixingsprozesses um? Wann ist für Euch die Grenze der Zumutbarkeit erreicht?
Es dankt Euch im Voraus
Ivo
Naja, Du musst an einer Stelle eine Deadline setzen.

Dabei ist es wichtig, zwischen "gerechtfertigten Korrekturen
und Nachforderungen" und "überzogenen, nicht vereinbarten
Korrekturen und Nachforderungen" zu unterscheiden. Gerechtfertigte
Nachforderungen - wenn Du z.B. Tracks vergessen hast - musst Du
natürlich umsetzen.

Dann aber - nachdem die wichtigsten Korrekturen und
Nachforderungen umgesetzt sind - musst Du eine Deadline ziehen,
und denen unmißverständlich klar machen, dass die "vereinbarten
Arbeiten durchgeführt wurden" und dafür die Rechnung schreiben.

Mit dem Zusatz, dass "zusätzliche Arbeiten und Forderungen" in
einem neuen Auftrag vereinbart und dann in dessen Rahmen
durchgeführt werden könnten.
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Old 11-12-2019, 03:55 PM   #4
Eliseat
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Hallo Cubehog,

ich glaube, da hast du einen großen Fehler gemacht. Bei solchen Einschnitten, wie du sie vorgenommen hast, hätte ich jedes Mal lieber gefragt, als einfach auf gut Glück so viel Zeit zu investieren. Ich habe mehrmals als Bandmitglied mit Produzenten zu tun gehabt und auch selbst ab und zu ein paar Sachen produziert. Wenn nicht alles haarklein kommuniziert wurde, gab es fast immer Probleme. Lieber zehnmal anrufen oder Mixproben per Mail schicken, als dann am Ende in so einen Clinch zu geraten.

Die meisten Musiker sind Diven, die jeden kleinen Furz als unveränderbar abtun. Ich hatte mal einen Drumtrack, der so grottenschlecht eingespielt worden war, dass ich ihn komplett ersetzen musste. Der Drummer hat getobt. Seine Bandkollegen waren begeistert.
Ein anderes Mal musste ich zu lange auf eine Drumspur warten, da habe ich sie einfach nach Gehör der Demoaufnahme nachempfunden. Ähnliches habe ich auch mit Bassgitarren gehabt. Wenn man die Leute dann überzeugen kann, dass es so besser, effektiver oder kostengünstiger war, ist es gut. Ansonsten kann so etwas schon mal im absoluten Clinch enden. Man denke nur an Leute wie Andrew Aldritch von The Sisters of Mercy, der die gesamte Karriere und das gesamte Wohl der Band seinen divenhaften Zickereien mit Produzenten und Plattenlabeln opferte. Kindischer geht es nicht mehr. (Da trifft der Begriff Idiot wirklich zu.)

Na ja, ich hoffe, du kannst die Leute überzeugen. Ansonsten versuche einen Kompromiss auszuhandeln.

Liebe Grüße
Eli
__________________
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Old 11-12-2019, 08:37 PM   #5
Cubehog
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Default Vielen Dank für die Perspektiven

Und zwar für alle drei.

Warum Reaper-Forum? Nun ja. Ich habe ich in Reaper gemischt und wusste, dass etliche Mischer im Rockbereich Reaper nutzen. Die Leute, die damit wirklich Geld verdienen.

Und ja. Meine Fehler waren

1) mit dem freundschaftlich verbundenen Bandmitglied zu kommunizieren und die mir noch unbekannten Bandmitglieder nicht explizit anzuschreiben. Ganz männermäßig ist dann "faktualisiert worden". In einem doch recht kreativen, sinnlichen Prozess, der eine gemeinsame Vision entstehen lässt. Gut, ich habe 3x Testlauf an einem Song probiert, aber eben dann alle Songs als LP gesehen. Dann war ich im Arbeitsmodus ohne große Zwischenetappen.

2) keine klaren Vorgaben erfragt zu haben. Was wären meine Aufgaben gewesen?
Trotz Freundschaft einen Vertrag aufsetzen mit dem alle einverstanden sind.
Nicht bei Geld hört die Freundschaft sondern bei Dienstleistung. Hier war ich kein Freund mit kreativem Potential sondern schlicht und einfach Zeitentlaster mit ausreichendem Knowhow. Es ist ja trotz Hakeligkeit alles halbwegs im Lot. Und der Diva-Faktor hält sich zwischen meinem Kontaktmann und mir in Grenzen

3) finanziell keinen Stundensatz vereinbart zu haben. (bad, bad, bad)

4) ich habe teilweise eigenmächtig Prioritäten gesetzt und zwar unbewusst.
Ich muss mir eingestehen die Keyboardsounds nicht zu mögen. Aber sie machen ihren Sinn im Kontext der Band. Mein Fehler war sie solo zu hören. Ich bin mittlerweile Elektroniker und meine ipod-Playlist ist eigentlich nur noch Ambient, Neoklassik, experimentellere Elektronik. Nicht ein Gitarrensong drauf. Ich habe vergessen, dass mein Schwerpunkt ein anderer geworden ist.
So habe ich (unbewusst) die Keyboardsounds nach hinten gemischt, weil ich sie nicht mochte. Zudem bin ich Rhythmusgitarrist/fetischist. Ich mag keine Gitarrensoli. Ergo zu leise gemischt und das bei einer Progrock-Band
Ich war aber Dienstleister. Mein Geschmack muss da außen vor bleiben.
Siehe Punkt 2 Nach etlichem Hin und Her sollte es nun passen.

5) Ich war gekränkt vom Echo und habe nicht professionell reagieren können. Das ist jetzt eher innerer Dialog und Psychologie. Aber für mich persönlich war es "keine schöne gemeinsame Reise" also habe ich fast 2 Wochen gebraucht, um wieder mit Wohlwollen an die Songs gehen zu können. My bad.
Ich habe meine Rolle falsch verstanden.

6) Zuviel auf einmal. Ev. wäre eine Song zu Song-Herangehensweise besser gewesen. Die Zeit für (von mir im voraus gedachten) Freunde war einfach zu viel auf einmal. Ich habe dies schon vorher gemacht und habe eine komplette LP "ghostproduced" außer den Vocals. Meine eigene Kreativität bleibt auf der Strecke und macht mich durch die zeitliche Bindung auf Dauer unglücklich. Sprich fehlende Selbstanerkennung.

Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe, dass unser Austausch vlt. anderen Leuten helfen kann oder Anregungen bringt.

Ich kann sagen, dass mir Reaper es sehr einfach macht und ich deshalb eher nach Forum-Threads wie diesem Ausschau halte. Das menschliche ist in makulin geprägten Foren immer eine Schwierigkeit. Aber viele meiner Schwierigkeiten und Fragen sind ein Zusammenspiel aus Beherrschung der Technik, Entfalten der eigenen kreativen Potentiale und eben Hineinhören in die Psyche des eigenen Künstlers (Selbstreflexion).

Ich kann mir vorstellen, dass einige das lesen und sagen werden, was hat er denn? Aber vlt. sind ein paar da draußen, die ebenfalls Fragen haben, die über das technische hinausgehen.
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Old 11-12-2019, 08:57 PM   #6
Cubehog
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Default Kleiner Nachtrag

Ich habe durchaus beim Testsong 3 Versionen angeboten. In einem Rutsch.
Dort war alles noch i.O. Natürlich habe ich kommuniziert, dass die Drumsounds nicht ausreichen, also DrumReplacement sein muss.
Das war ok. Das hakelige ist in den Nuancen. Es ging zum Glück aber immer nur um Nuancen.

Also hat es sich gelohnt, diesen ganzen Prozess durchzustehen. Egal ob ich jetzt mein Sümmchen bekomme oder nicht.

der Ivo
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Old 11-13-2019, 10:02 AM   #7
Finow79
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.. Und ich wollte unter meinen ersten Beitrag noch schreiben: "Vielleicht gibt es hier aber auch Leute, die dir Hilfe anbieten können?".

Und so war´s dann auch, was mich sehr freut!

Liest sich gut und ist sicher konstruktiv.

Ich wünsche dir weiterhin Erfolg und und ein gutes Händchen bei deinen zukünftigen Projekten!
Finow79 is offline   Reply With Quote
Old 11-14-2019, 06:48 AM   #8
earforce
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Man muss sich selbst klar machen, was man für eine Rolle haben möchte und dies klar kommunizieren. Versteht man sich als Künstler oder Dienstleister. Die meisten Mischer sehen sich als Künstler, für andere ist man Dienstleister. Als Künstler bringe ich meine eigenen Vorstellungen ein, als Dienstleister setze ich Vorgaben um.

Grundsätzlich bei Auftragsarbeiten, egal in welchem Kontext, klare Absprachen und Festlegungen, schriftlich. Also z. B. eine feste Anzahl von Korrekturschleifen, feste Abnahme- und Zahlungstermine und konsequent bleiben. Gibt dann zwar immer noch Ärger, aber weniger.

Ich habe aufgehört für Andere als Dienstleister zu mischen. CLA sagt: Ich höre mir die Demomixes der Stücke an und mache da weiter, wo die Künstler aufgehört haben. So kann man auch Geld verdienen.
__________________
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Old 11-29-2019, 05:15 PM   #9
operator
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Tut mir Leid das zu hören. Ich würde mal sagen, dass dies ein tief psychologisches Problem deiner Kundschaft ist. Wie schon oben erwähnt sind viele Musiker eben Diven... Narzismus in Reinform. Mit dem Alter hab ich gelernt auf solche Typen verzichten zu können, da dermaßen eine verzerrte Selbstwahrnehmung gegeben ist und du mit keinem noch so "richtigem" Argument verstanden wirst.
(kleine Analogie am Rande: Es ist wie ein Schachspiel gegen eine Taube... Du hältst dich an die Regeln des Spiels, wobei die Taube einfach quer übers Brett läuft und deine Figuren umstößt.)

Habe das oft mit Hip-Hop Künstlern und DJs, die meinen sie seihen von Gott auserkoren und es liegt nur noch am richtigen Mastering bis sie ihren großen Durchbruch haben.

HAHAHAH... da wird dann auch schnell mal nach einem Ghostproducer gesucht, wenn es dem feinen Herrn oder der Dame nicht schnell genug geht bzw. sie zu faul zum Lernen sind, da sie ja für die Bühne bestimmt sind. Solche Probleme häufen sich immer mehr, speziell mit den sogenannten Millenials (bin selber noch in dem Spektrum, jedoch nicht so verzogen wie viele)

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung erzählen, wie befreiend so etwas sein kann, wenn du dir dein Leben selbst bestimmst. (und du dich nicht vom Geld dazu verleiten lässt unter deiner Würde zu arbeiten)
Bin aus einer Event-Management Agentur ohne Abfindung ausgestiegen, da meine Kollegen sich über die Jahre in solch immense Egos verwandelt hatten *kotz*. Eines Tages fragte ich mich selber, ob ich mein zukünftiges Leben damit verbringen möchte, immer zu schauen, dass ich ja nicht zu kurz komme, da wenn ich mal nicht aufgepasst habe schnell mal Sachen hinter meinem Rücken entschieden wurde. Ich bin ein sehr (manchmal zu) friedfertiger Mensch und strebe nach Harmonie. Jedoch haben meine Partner immer das Schlechteste aus mir herausgehohlt und ich musste (wie sie) auch immer Ellbogen beweisen. Du weißt, dass du einen guten Partner gefunden hast wenn er/sie immer deine gute Seite weckt. (--> gemeint ist damit, dass du dich immer bemühst dein Bestes zu geben, da er/sie ein dermaßen toller Mensch ist)

Beste Entscheidung in meinem Leben, bin jetzt sehr glücklich (vielleicht nicht mit der selben Entlohnung wie damals.... aber ich habe meine Mitte gefunden und verweile auch in dieser)

Schick die Typen in den Wind... und besser noch sag Ihnen was du von Ihnen hältst und hohl sie auf den harten Boden der Realität zurück... so hilfst du jedem zukünftigem Geschäftspartner deiner (vl. ehemaligen) Kundschaft...

Grüße vom Bodensee. :-)
__________________
Everyone's better than me...

Last edited by operator; 11-29-2019 at 05:46 PM.
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